Unternehmensprofil R&D

Expertentreffen für die Geräteentwicklung und -herstellung
Symposium „best-of-processing“ am 5. November 2009 in Mönchengladbach

 

Blick in die Zukunft neuer Technologien
Ob Automobilzulieferer, Maschinenbau oder Gebäudeautomation – die zunehmende Automatisierung und die wachsende Bedeutung
der Datentechnik führen zu immer höheren Anforderungen an komplexe Systeme. In der Prozesstechnik stets auf dem aktuellen Wissensstand
zu sein, ist für Entwickler und Einkäufer ein unerlässlicher Produktivitäts- und damit Wettbewerbsfaktor.

Geballtes Know-how über die gesamte Prozesskette der Geräteentwicklung für verschiedenste Branchen bietet das Symposium
„best-of-processing“ am 5. November 2009 in Mönchengladbach.

Gastgeber der in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein und der Stadt Mönchengladbach durchgeführten Veranstaltung ist
die Firma R&D Elektronik, Spezialist in der Fertigung von Prototypen sowie klein- bis mittelgroßen Serien von Elektronikgeräten.
„Die Besucher dieser einmal im Jahr durchgeführten Innovationsmesse erwartet ein umfassendes Experten-Spektrum“, kündigt Geschäftsführer
und Gastgeber Detlev Gunia an. „Die technologische Kompetenz der 30 Aussteller reicht von neuen Entwicklungsverfahren über Wireless Systeme
bis hin zur Qualitätssicherung.“ Dabei ermöglichen der im Vergleich zu den großen Leitmessen überschaubare Rahmen und die Präsenz
hochkarätiger Fachleute intensive Gespräche über konkrete Problemstellungen und potenzielle Lösungen. Gleichzeitig können vor Ort
Anwendungsbeispiele im laufenden Betrieb veranschaulicht werden.

 

„Leading edge“ Fachvorträge
Parallel zur Ausstellung werden 16 verschiedene Fachvorträge angeboten, in denen Vertreter führender
Unternehmen einen Einblick in innovative Technologien rund um die Elektronik geben. So berichtet zum
Beispiel Frank Philipp von der Firma Emtronic über neue drahtlose Datenübertragungsverfahren. Hier ist
u. a. das Thema „Microwire“ hervorzuheben: Ein haarfeiner Draht, der Signale auf elektromagnetischer
Basis reflektiert und damit eine Ja/Nein-Abfrage ermöglicht. Als passives Element kann er etwa in
Etiketten integriert werden und so einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Problem der Produktpiraterie
leisten. Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören Textilien und andere Markenware ebenso wie
Auto- oder Flugzeugersatzteile, Banknoten oder Ausweise.

Der Microwire ist sehr kostengünstig – z. B. im Vergleich zu RFID – und schwer fälschbar.

Die Firmengruppe HY-LINE aus Bayern wird einen Vortrag zum Thema „Display- und Touchtechnologie“
beisteuern. Wilhelm Memmersheim gibt dabei einen Überblick über aktuelle TFT-Produkte und
Touchscreen-Lösungen. Schwerpunkte liegen auf der Eignung für Tageslicht und der durch das iPhone
populär gewordenen „Projected Capacitive“ Touchtechnologie. Diese ermöglicht die Touch-Erkennung
durch eine Schutzscheibe vor dem Display.

Auf diese Weise können Touchmonitore hinter einer Schaufensterscheibe oder Vandalismus-resistentem
Glas installiert werden. Zu den Höhepunkten gehört neben Fachreferaten aus der Wirtschaft auch der Vortrag
von Dipl.-Ing. Norbert Dahmen, Professor für Technische Informatik und Mikroprozessortechnik an der
Hochschule Niederrhein. Unter dem Thema „Modellbildung, Simulation und Test elektronischer Schaltungen in der
Ingenieurausbildung“ beleuchtet er die Vorteile einer integralen Denkweise, die bereits bei der Entwicklung von
Schaltungen Überlegungen zur späteren Prüfung mit einbezieht. Dabei zeigt Professor N. Dahmen, wie Schaltungsentwürfe zunächst in der Simulation
verifiziert werden und der Aufbau anschließend messtechnisch überprüft werden kann. Ein effizienter Weg, der bereits bei der Entwicklung das
Qualitätsmanagement im Blick hat.

 

Weitere, im Rahmen der Vortragsreihe von Experten aus der Praxis beleuchtete Themen sind unter anderem:
- innovative Fertigungskonzepte in der Elektronikproduktion die Erfolgsfaktoren Design und Ergonomie in der Produktentwicklung,
- die Integration von Sensoren in die Leiterplatte,
- Qualitätssteuerung und mobile Prüfdokumentation unter Berücksichtigung der Produkthaftpflicht sowie
- wichtige Informationen rund um internationale Zulassungen und REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien).

Informationen und Anmeldung zum Expertentreffen „best-of-processing“ unter
www.best-of-processing.de